Die schönsten 5 Strände im Oman

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strand salalah oman
26 Mrz

Die schönsten 5 Strände im Oman

26. März 2019

Die Winter werden immer milder und dennoch nervt mich die Kälte. Es wird Zeit dem Frühling entgegenzueifern. Für alle, die nicht mehr abwarten wollen, ein schnelles Urlaubsziel suchen oder sich zumindest warme Gedanken machen wollen, möchte ich gerne fünf geniale Strände aus dem Oman vorstellen. Besonders im europäischen Winter, zwischen November und April, ist eine Reise in den Oman sehr zu empfehlen, da die Temperaturen angenehm warm, aber nicht zu heiß sind.


Doch zunächst kurz zum Oman selbst:

Der Oman liegt im Nordosten der arabischen Halbinsel am Golf von Oman und dem arabischen Meer. Die Nachbarländer des Omans sind die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien und Jemen. Viele Touristen, die Zeit in Dubai verbringen, nutzen die geografische Nähe zu einem Ausflug in den Oman, da hier noch das ursprüngliche Landschaftsbild enthalten ist. Im Oman leben bei einer Landesgröße, die mit Polen zu vergleichen ist, nur 4 Millionen Menschen. Daher wirst du im Oman keine Probleme haben mal für dich zu sein und etwas Ruhe zu genießen. Abgesehen von der Grenze zu Jemen ist der Oman ein sehr sicheres Reiseland, es gibt fast keine Kriminalität.
Ich war damals zwei Wochen für Beach-Inspector.com im Oman unterwegs und hatte das Glück mit einem Mietwagen die ganze Küste abzufahren. Während meiner Reise habe ich mehr als 30 Strände gesehen und 20 davon in einer Vollerhebung unter die Lupe genommen. Die besten 5 Strände möchte ich euch nun vorstellen. Hier gibt es also garantiert nur die besten Strände aus dem Oman.
Strand für Taucher: Oman Dive Center Beach

Wir beginnen unsere Reise der omanischen Strandhighlights im Norden, nahe der Hauptstadt Muskat. 52 Kilometer östlich befindet sich in einer abgelegenen Bucht der Strand des Oman Dive Centers. Der Strand ist gegen ein Eintrittsgeld von 6 – 12 € zu erreichen. Dafür genießt man am Strand selbst den Komfort von Strandliegen, Sonnenschirmen, Duschen und einem Pool. Die meisten Übernachtungssgäste machen hier einen Tauchschein. Das ruhige Wasser in der windgeschützten Lagune und die durchweg ruhige Atmosphäre haben diesen Strand auf meine Liste der Strandfavoriten katapultiert.
Luxusstrand: Al Jissah Beach

Der Al Jissah Beach befindet sich ganz in der Nähe des Strandes des Oman Dive Centers. Es ist ein absoluter Luxustrand. Wer auf grünem Rasen (Im Oman!) und gemütlichen Liegen entspannt Cocktails in der Sonne schlürfen will und sich danach eine Massage gönnen möchte, ist hier genau richtig. Zwischen den Orten Al Bustan und Yiti liegt der Strand, der für ein Eintrittsgeld von 50 € auch für Nichtgäste des Hotels zugänglich ist. Die vielen Wassersportmöglichkeiten, Aktivitäten für Kinder und grenzenloser Luxus rechtfertigen den hohen Preis zwar nicht, jedoch bleiben an diesem Strand keine Wünsche offen.
Naturstrand mit Schildkröten: Ras al Jinz Turtle Beach

Zum ausgiebigen Baden ist der Ras al Jinz Turtle Beach wohl nicht zu empfehlen. Es gibt keine Infrastruktur und keine Möglichkeiten der prallen Sonne auszuweichen. Zwischen Mai und September gilt der Strand jedoch als einer der schönsten Strände, an dem man in geführten Touren die Grünen Meeresschildkröten bei der Eiablage am Strand beobachten kann. Dabei ist besondere Vorsicht und Ruhe geboten, damit die Tiere nicht gestört werden. Verhält man sich ruhig, so wird dieses Erlebnis ein magisches Naturschauspiel zwischen Mensch, Schildkröte, Strand und Meer, welches dir wohl jahrelang im Gedächtnis hängen bleiben wird.
Kitesurfen im Oman: Sur Masirah Bay

Die Bucht Sur Masirah auf der Insel Masirah gilt als brillanter Tipp für Kitesurfer. Kitesurfschulbesitzer Alex zeigt sich hier jedes Jahr aufs Neue begeistert von den idealen Bedingungen. Fast ganzjährlich weht hier ein ausreichend starker Wind. Das Wasser in der Bucht ist bei Flut nur hüfthoch und nur wenige Felsen bilden eine eventuelle Gefahr. Neben dem Kitesurfen kann hier natürlich auch Windsurfen betrieben werden. Und wer mal einen Tag Ruhe braucht, kann die Schnorcheloasen der Insel erkunden oder sich einfach zwischen Wüste, Insel und Meer aufs Ohr hauen.
Tropische Früchte und endloser Strand: Salalah Beach

Salalah gilt als die grüne Oase des Omans. Während es im ganzen Land eher trocken und karg zugeht, so kannst du in Salalah in der Region Dhofar Kokosnusspalmen, Bananen- und Papayabäume bestaunen. Der breite Sandstrand bietet viel Platz für sportliche Aktivitäten oder endlose Spaziergänge. Außerhalb des Strandes befindet sich die schöne Stadt Salalah, die so schön ist, dass sogar der Sultan hier eine Jahreshälfte verbringt. Zwischen Juni und August sollte der Strand jedoch nicht zum Baden besucht werden, da in dieser Periode die feuchte Jahreszeit des Khareefs hohe Wellen an Land befördert und ein Badeverbot herrscht.
Und weil mich dieser Ort so begeistert hat, hier noch ein paar mehr Infos zu Salalah und dem Strand in Salalah

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Wer nur den Norden des Wüstenstaates kennt, wird es für unmöglich halten und auch ich konnte den Worten meines Reiseführers keinen Glauben schenken. Frische Mangos, Papaya, Bananen und Kokosnüssen im Oman? Wer bereits Urlaub in Dubai oder Muscat gemacht hat, also in jenen Städten, in denen das Thermometer im Sommer die 50 Grad-Grenze übersteigt, und man Flora und Fauna außerhalb der Meere vergeblich sucht, wird es bestätigen.
Doch es geht auch grün im Oman, wie in der Region Dhofar im Süden des Sultanats. Die beliebteste und größte Stadt der Region ist Salalah. Die sonst so karge Wüstenlandschaft sucht man hier vergebens. Stattdessen findet man viele tropische Bäume und verdammt schwüle Luft. Das Klima innerhalb des Khareefs, der feuchten Jahreszeit zwischen Mai und September, ist Segen und Fluch zugleich. Nur das feuchte Klima ermöglicht es Pflanzen wie den beliebten Kokosnusspalmen zu wachsen. Der Nachteil der Feuchtigkeit, gemixt mit unbändiger Hitze ist das so ziemlich schwülste Klima des Planeten. Wer in dieser Zeit in den Süden des Omans reist, sollte sich auf ein Klima einstellen, dass ordentlich herausfordert. Doch gerade in dieser Zeit locken bekannte Buchungsplattformen mit unwiderstehlichen Rabatten.

Der langgezogene Sandstrand von Salalah ist mit über 10 Kilometern Länge wohl einer der längsten Strände des Omans. Hier treffen sich die Einheimischen auf ein Kartenspiel, eine Kokosnuss, für das Fußballtraining oder eine Wasserpfeife. Neben den tropischen Früchten ist die Region auch für Weihrauch und Myrre bekannt. Am nahegelegenen Strand von Mughsail kann man zudem Dromedare treffen.
Besonders empfehlenswert ist es sich am Strand von Salalah auf ein typisch omanisches Essen einzulassen. Die Küche des Omans ist geprägt von Einflüssen aus Indien. Im Bin Ateeq Restaurant sitzt man abgetrennt von anderen Gästen in kleinen klimatisierten Räumen auf dem Fußboden. Die Speisen sind nicht gerade üppig, aber so günstig, dass man durchaus zwei bis drei Hauptgänge probieren kann. Wer keine Lust hat ins Restaurant zu gehen, kann im Bin Ateeq Restaurant auch telefonisch bestellen und sich das Essen liefern lassen. Ein Restaurant dieser durchaus empfehlenswerten Kette gibt es auch in Muscat.
Es gibt also einiges zu entdecken in der Stadt Salalah, die viel schöner als die Hauptstadt des Landes ist. Das weiß wohl auch der Sultan, denn regelmäßig verlegt er seinen Hauptwohnsitz aus der Hauptstadt Muscat zwischen Oktober und April in den Süden des Landes und regiert aus der grünen Oase des Oman.
Zwischen Natur, Sport und Luxus haben die Strände des Oman großes Entdeckungspotential. Ich finde, dass es Zeit wird dieses Land intensiver zu bereisen. Viel Spaß dabei!

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Steven Hille

Steven ist der Autor des nachhaltigen Reiseblogs Funkloch. Irgendwann dachte er sich, dass er nur noch Projekte realisieren sollte, die einen guten Nutzen haben. Aus dieser Idee heraus sammelte er Spenden für ein Tigerbaby, unterstützte ein nationales Bienenprojekt, baute einen Brunnen in Uganda und gründete mit Freunden die NGO WeWater, die sich für sauberes Trinkwasser einsetzt.