Relaxen in Taipei | Taiwan #asientrip

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30 Aug

Relaxen in Taipei | Taiwan #asientrip

30. August 2013

Taipei ist ein Multitalent, ein Alleskönner, ein Ort, der für jeden etwas zu bieten hat! Hier gibt es unendlich viele Einkaufspassagen, Wolkenkratzer, Gettos, grandiose Nachtmärkte, Massagetempel, eine unglaubliche Anzahl von Restaurants und religiöse Zufluchtsorte. Doch zwischen all dem vom Menschen erbauten, wurde die Natur nicht komplett verdrängt. Wo sich in anderen Metropolen Parks befinden, sind am Rande Taipeis tropische Waldflächen vorzufinden. Zum Beispiel in Xinbeitou, dem Paradies für heiße Quellen.
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Mit der Metro ist dieser Ort einfach und schnell zu erreichen. Vom Stadtzentrum fährt die Bahn ungefähr eine halbe Stunde bis der hübsche Bahnhof Xinbeitou erreicht wird.
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Sekunden nach der Ankunft ist man schon komplett im Thermalfeeling. Die Luft riecht viel mineralhaltiger und zahlreiche Wellnessresorts laden zum Entspannen ein. Direkt hinter dem Bahnhof führt ein Park durch das thermale Valley, einen Pflaumengarten und das Hot Spring Museum.
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Hier kann man in einem der Bäder für nur 2 Euro eine heiße Erfrischung bekommen. Nein, eine Erfrischung ist das nicht wirklich und bei 36° C Außentemperatur war mir das auch nichts. Ein Stückchen weiter befindet sich am warmen Thermalfluss eine öffentliche „Badestelle“. Das war eher etwas für mich. Also setzte ich mich am Ufer auf einen Stein und hielt meine Füße ins warme Wasser, das etwa Badewannentemperatur hatte. Dabei beobachtete ich einige Kinder wie sie von Stein zu Stein kraxelten, bis einer ausrutschte und ins Wasser knallte. Ich konnte die chinesische Mutter während sie über den Fluss schrie zwar nicht verstehen, aber es gab bestimmt einen ordentlichen Anschiss. Genau in diesem Moment bemerkte ich, dass meine Hose auch im Wasser hing und gerade dabei war sich komplett mit Wasser vollzusaugen. Ich bekam keinen Ärger. Einer der vielen Vorteile am Erwachsen sein.
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Anschließend wurde mir ein toller Ausblick von einem der umliegenden Hügel empfohlen. Und da ich im Hostel sowieso schon als Nature-stuff-Steven bekannt bin, marschierte ich direkt hoch. Es dauerte nur eine halbe Stunde, die sich definitiv auszahlte.
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Nach diesen entspannten Stunden hatte auch mein Gaumen Sehnsucht nach einer Wohltat. Irgendwie war mir an diesem Tag nicht nach Streetfood oder einem Snack unterwegs. Ohne großes Suchen fand ich ein entsprechendes Restaurant. Fazit: Super schneller Service, extrem frische Zutaten & bester Geschmack zum angenehmen Preis von 19,00€: Lachssalat, Fischsuppe, frischer O-Saft sowie Cappuccino.
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Zum Abschluss des Tages fuhr ich nach Tamsui, der nördlichsten Metrostation. Tamsui ist das Mekka der Fans von Sonnenuntergängen, da man hier an der Mündung des Flusses Danshui einen genialen Blick auf den Sonnenuntergang über dem Meer hat!
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Ich wurde vorher gewarnt, dass es hier etwas crowded ist, aber: ALTER SCHALTER, war hier viel los. Auf allen Wegen, Straßen, und in den Geschäften war kein Durchkommen. Aber die Wiesen waren fast unberührt. Also kaufte ich mir eine Portion Fritten und zwei Bier. Dank „Buy 2 get 1 for free!“ sprang sogar noch ein weiteres Bier heraus. Ich setzte mich auf eine der Wiesen und ließ den Tag entspannt ausklingen. Damit ist wohl bewiesen, dass das Multitalent Taipei auch Entspannung kann!
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frisch gebloggt am 30. August um 23:55 Uhr Taiwan Zeit.
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Steven Hille

Steven ist der Autor des nachhaltigen Reiseblogs Funkloch. Irgendwann dachte er sich, dass er nur noch Projekte realisieren sollte, die einen guten Nutzen haben. Aus dieser Idee heraus sammelte er Spenden für ein Tigerbaby, unterstützte ein nationales Bienenprojekt, baute einen Brunnen in Uganda und gründete mit Freunden die NGO WeWater, die sich für sauberes Trinkwasser einsetzt.