Höllentrip von Berlin-Erkner nach Frankfurt/Oder

 / Höllentrip von Berlin-Erkner nach Frankfurt/Oder
30 Mai

Höllentrip von Berlin-Erkner nach Frankfurt/Oder

30. Mai 2013

Übermut tut selten gut. Aber manchmal schon!
Hoellentrip_Erkner_Frankfurt_Steven_Hille_funkloch_low
 
Nach fast fünf Monaten intensivem Joggingtraining stellte ich mir die Frage, ob ich es schaffen würde von Berlin nach Frankfurt/Oder zu laufen. Bei einer wöchentlichen Kilometerleistung von 30 bis 50 km im Joggen sollte es doch wohl möglich sein einen ganzen Tag am Stück zu wandern. Schließlich ist reines Gehen ja kaum anstrengend. Warum also nicht?

Folglich „plante“ ich mit einer Vorlaufzeit von etwa einer Woche einen Wandertrip für den Pfingstsamstag.
Über deutsche-jakobswege.de lud ich einen GPS Track herunter, der über die App EverTrail problemlos abgespielt werden konnte. Um die Strecke etwas abzukürzen plante ich den Start vom Bahnhof Erkner.
Nun fehlten nur noch ein paar Klamotten für das Wochenende, 6l Trinkwasser, 4 Käsebrote, eine Streuselschnecke sowie weiterer Krimskrams und eine Flasche Wein als Geschenk für den Geburtstag am Sonntag. Alles stopfte ich in meinen herrlich großen Backpacker Rucksack und staunte beim ersten Anheben am Samstagmorgen nicht schlecht. „Egal!“, sagte ich mir. „Es wird schon nicht so schlimm werden!“
Aber das wurde es!
 
Da ich in der letzten Zeit positiv inspiriert bin von den tollen Videos vom Christoph Pfaff auf vonunterwegs.com, nahm ich mein iPad mit und dokumentierte den Trip in alter Videotagebuchmanier!
„Die Leiden des jungen Steven“ sowie meine ersten Erfahrungen mit dem Schnittprogramm könnt ihr euch nun hier ansehen.

Ich bin immer noch überrascht wie extrem schwer mir der Walk fiel. Eine Woche später joggte ich eine ausgiebige 27km-Runde – diese allerdings komplett ohne Beschwerden und Blasen! Es muss also wirklich am schweren (22kg) Gepäck gelegen haben!
Egal, dann probiere ich es eben nochmal!
 
Fazit:
Es macht Spaß an seine körperlichen Grenzen zu gehen, solange man es nicht zu sehr übertreibt. Außerdem ist so ein kompletter Tag in der Natur absolutes Balsam für die Seele und wirkt auf den ganzen Körper, mal abgesehen von den Füßen, tiefenentspannend!

Kommentare
  • Franziska via KeineWeltreise
    22. Februar 2015, 8:53

    22kg? Hattest du Steine dabei? *lach*
    Trotzdem beeindruckend, wie weit du gekommen bist!
    Franziska

Hinterlasse eine Nachricht

Steven Hille

Steven ist der Autor des nachhaltigen Reiseblogs Funkloch. Irgendwann dachte er sich, dass er nur noch Projekte realisieren sollte, die einen guten Nutzen haben. Aus dieser Idee heraus sammelte er Spenden für ein Tigerbaby, unterstützte ein nationales Bienenprojekt, baute einen Brunnen in Uganda und gründete mit Freunden die NGO WeWater, die sich für sauberes Trinkwasser einsetzt.