Das Stadtviertel Shibuja in Tokyo | Japan #asientrip

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Shibuja Japan
7 Aug

Das Stadtviertel Shibuja in Tokyo | Japan #asientrip

7. August 2013

Was passiert wohl, wenn alle Fußgängerampeln auf grün schalten und alle gleichzeitig und auch noch kreuz und quer versuchen in Shibuja die Straßenseite zu wechseln? Nichts.
Heute war ich im Stadtteil Shibuya und habe die bekannteste Kreuzung Japans besucht. Wie das so aussieht, könnt ihr hier sehen. Leider waren die Straßen zur Mittagszeit recht „leer“. Es ist also kaum vorstellbar, wie es hier sonst abgeht.

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In Shibuya gibt es, wie in den vielen anderen Vierteln Tokyos riesige Straßen, enorm hohe Wolkenkratzer, Restaurants und Menschen, Menschen, Menschen. Es ist wirklich unglaublich wie viel hier auf den Straßen los ist. Weiterhin fällt auf, dass Tokyo kein wirkliches Stadtzentrum hat. Es gibt ungefähr 10-15 Stadtzentren in denen viel los ist. Auch die vielen Wolkenkratzer sind nicht nur an einem Ort, sondern ebenso in der ganzen Stadt verteilt. Was hier wohl los wäre, wenn nicht irgendwann in die Höhe gebaut worden wäre?
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Danach führte mich mein Weg zum Meji-Schrein, um vom Großstadtgetümmel etwas runter zu kommen. Auch hier kam wieder der phänomenale Kontrast zum Vorschein. Eben noch große Straßen, Motorenlärm, Geschäft und Hektik pur und schnipp: Willkommen im Paradies.
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Vor dem Eintritt sollten die Hände und der Mund bereinigt werden. Dafür gibt es eine spezielle Vorgehensweise, die an Tafeln in japanisch und englisch erklärt wird.

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Huch. Wo sind denn die Menschen?

Ich finde den Unterschied zwischen Großstadt und Naturanbahnung schon im Treptower Park oder im Berliner Tiergarten enorm. Aber hier erlebt man das potenziert an jeder zweiten Straßenecke, wie z.B. beim Karpfenangeln zwischen Wolkenkratzer und Eisenbahn. Crazy Japanese!
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Auch für die Kinder gibt es Fangbecken. Allerdings schwimmen dort Goldfische.

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Alle Tiere werden nach dem Fischen in einem „Erholungsbecken“ wieder freigelassen. Die Angler fischen hier nur zum Spaß und sammeln durch das Gewicht (pro Stunde) Rabatte für den nächsten Besuch.

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Morgen verlasse ich Tokyo und reise zum Mount Fuji. Mal sehen, was mich dort noch so erwartet….
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frisch gebloggt am 07. August um 23:04 Uhr japanischer Zeit.
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+++UPDATE+++
Weil die Videos über den mir vorliegenden Youtube-iFrame nicht auf allen mobilen Versionen zu sehen waren, gibt´s die Filme jetzt über Vimeo. Ich hoffe das klappt besser.

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Steven Hille

Steven ist der Autor des nachhaltigen Reiseblogs Funkloch. Irgendwann dachte er sich, dass er nur noch Projekte realisieren sollte, die einen guten Nutzen haben. Aus dieser Idee heraus sammelte er Spenden für ein Tigerbaby, unterstützte ein nationales Bienenprojekt, baute einen Brunnen in Uganda und gründete mit Freunden die NGO WeWater, die sich für sauberes Trinkwasser einsetzt.