Hotel La Mozaira

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26 Nov

Hotel La Mozaira

Liebevoll renoviertes Farmerhaus mit eigenem Garten

Ökologische Nachhaltigkeit

6/11

Ökonomische Nachhaltigkeit

4/4

Soziale Nachhaltigkeit

2/3

Das Hotel La Mozaira ist kein Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit. Es ist ein Hotel mit hohem kulturellem Verständnis. Bei der Hotelsanierung blieben viele Güter der Vergangenheit erhalten. Pluspunkte in Sachen Nachhaltigkeit sammelt das Hotel aufgrund des großen Gartens, der das Hotel versorgt. Ein ökologisches Bewusstsein und kulturelle Nachhaltigkeit sind den Inhabern wichtig. Daher bekommt jeder Gast bei der Anreise eine kleine Führung, in der die Geschichte des Hauses ganz kurz erläutert wird.

Farmerhaus an der Grenze zu Valencia

Das Hotel La Mozaira ist ein liebevoll renoviertes Farmerhaus, das heute als Hotel unweit der Stadt Valencia genutzt wird. Es wurde bereits im 17. Jahrhundert gebaut und diente diversen Familiengenerationen als gemütliches Bauernhaus. Auf den umliegenden Feldern wurden und werden noch heute Erdmandeln sowie Reis angebaut. Aus den Erdmandeln wird die sehr beliebte Erdmandelmilch (spanisch: Horchata de Chufa) produziert, die in der Ortschaft Alboraia ihren Ursprung hat. Die Erdmandelfelder sind bis heute erhalten, liegen um das Hotel herum und gehöhren zu großen Teilen dem Inhaber des Hotels La Mozaira.
Das Hotel ist wunderschön eingerichtet. Sie viele kulturelle Güter der Vergangenheit wurden versucht zu erhalten. So befinden sich noch immer auf dem Hof eine Pferdetränke mit Handpumpe, liebenvoll verzierte Fliesen aus dem letzten Jahrhundert und diverse originale Fensterläden. Die Dinge der Vergangenheit aufzubereiten stand bei der Restaurierung an oberster Stelle. Möbel, die neu gekauft wurden mussten, stammen zu 90% aus der Region um Valencia.

Ein üppiger Garten versorgt die Gäste des Hotels. Je nach Saison stehen verschiedene Gerichte mit Zutaten aus dem eigenen Garten auf dem Speiseplan. Er wird von den Angestellten des Hotels gepflegt. Die umliegenden Felder hingegen werden von Farmern bewirtschaftet.

Das Hotel ist umgeben von diesen natürlichen Feldern und liegt etwa 15 Minuten im Norden Valencias. Es ist über die Autobahn zu erreichen. Die Autobahn befindet sich leider auch in spürbarer Nähe der Unterkunft. Eine Anreise von der Autobahn kommend lässt einen erschrecken, wenn man bemerkt, dass das Hotel nur hunderte Meter davon entfernt liegt.

Ab Valencia ist die Anreise mit der Bahn C6 in Richtung Castello de La Plana möglich. Jedoch muss man nach dem Aussteigen an der dritten Haltestelle Roca-Cuper etwa 1,8 Kilometer bis zum Hotel laufen. Es fahren jedoch Taxis.

Inmitten der Erdmandel- und Reis-Felder ist das Hotel mit seinen hohen Mauern eine Oase der Entspannung. Im nahen Umkreis gibt es keinerlei Geschäfte. Es bleibt also Zeit Ruhe zu finden oder im Meerwasserpool zu baden. Lediglich die vielen Fliegen, die wahrscheinlich der Landwirtschaft geschuldet sind, nerven.

An den Wochenenden finden im La Mozaira häufig Hochzeiten statt. Vor der Hotelbuchung sollten anstehenden Hochzeiten erfragt werden, so dass schlaflose Nächte vermieden werden.

Mit über 140 Euro je Nacht ist das La Mozaira ein Hotel mit hohen eigenen Ansprüchen, das sehr sauber ist.

La Mozaira
Camino El Magistre 50
46120 Alboraia, Valencia
Spanien
Zur Website

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Allgemeine Faktoren

Wurde die Unterkunft mit einem Öko-Label ausgezeichnet?

Das Hotel La Mozaira wurde nicht mit einem Öko-Label ausgezeichnet.

Verfolgt die Unterkunft eine Nachhaltigkeitsstrategie?

Es gibt keine Nachhaltigkeitsstrategie.

Erfolgt ein Gastmanagement und wird die Anzahl der jährlichen Gäste erfasst?

Es werden die Gästezahlen ausgewertet, analysiert und Rückschlüsse auf den Verbrauch von Wasser, Strom, Ressourcen und Lebensmitteln geschlossen.

Werden Gäste der Unterkunft auf nachhaltiges Handeln sensibilisiert?

Die Sensibilisierung der Gäste durch einen Rundgang durch im hoteleigenen Garten, die dazugehörigen Felder und durch die Einrichtung des Hotels im Sinne der kulturellen Vergangenheit gehört zu jedem Check-in.

Werden Mitarbeiter auf nachhaltiges Handeln sensibilisiert?

Mitarbeiter werden vom ersten Tag an auf nachhaltiges Handeln sensibilisiert. Dabei stehen vor allem der kulturelle Wert des Gebäudes sowie der eigene Garten im Vordergrund.

Welche besonderen Maßnahmen gibt es zusätzlich, die nicht abgefragt wurden?

Keine besonderen Maßnahmen.

Ökonomische Faktoren

Durch welche Maßnahmen wird die lokale Bevölkerung unterstützt?

Ausschließlich Menschen aus der Region um Valencia arbeiten im Hotel.

Durch welche Maßnahmen werden lokale Unternehmen unterstützt?

Einrichtungen, Baumaterialien und Lebensmittel werden außsschließlich aus dem Großraum Valencia eingekauft und oder produziert.

Durch welche Maßnahmen werden lokale Lebensmittelproduktionen unterstützt?

Das Hotel La Mozaira ist ein altes Farmerhaus. Dem Besitzer gehören außerdem noch weitere (nicht umgebaute) Farmershäuser in der Nähe sowie die meisten der umliegenden Felder auf denen Reis und Erdmandeln angebaut werden. Er kennt die Bedeutung regionaler Produktion und unterstützt sie.

Stammen Baumaterialien und Einrichtungen eventueller Gebäude und Infrastrukturen aus regionalen Rohstoffen und Produktionen?

Die meisten Baumterialien stammen aus der Region, viele Gegenstände wurden upgecycelt und im Bau verwendet. Andere Baumaterialien stammen von regionalen Märkten.

Sozial-kulturelle Faktoren

Mit welchen Maßnahmen werden welche sozialen Einrichtungen unterstützt?

Es gibt durch das Hotel keine Unterstützung sozialer Einrichtungen.

Mit welchen Maßnahmen werden welche Kulturgüter geschützt?

In gewissem Maße werden kulturelle Güter und Kunstgüter durch das Hotel geschützt, da sie im Hotel Verwendung finden. Beispielsweise wurden Fliesenmalereien der Vergangenheit erhalten, sowie Pferdeställe und Pferdetränken für den Nutzen des Hotels zwar ungebaut, aber erhalten.

Erfolgt eine Unterstützung des fairen Handels?

Fairer Handel ist wichtig für das Hotel. Es bezieht alles Produkte aus der Region. Diese werden fair gehandelt. Produkte aus dem Ausland bezieht das Hotel nicht.

Ökologische Faktoren

Wie wird dafür Sorge getragen, dass sensible Natur und Umwelt um das Hotel geschützt werden?

Keine besonderen Maßnahmen.

Mit welchen Maßnahmen werden welche wildlebenden Pflanzen und Tiere geschützt?

Keine besonderen Maßnahmen.

Mit welchen Maßnahmen werden Treibhausgasemissionen gemessen, überwacht und permanent versucht zu reduzieren?

Keine besonderen Maßnahmen.

Woher stammt die elektrische Energie der Unterkunft, aus welchen Energiequellen und zu wie viel Prozent besteht sie aus Öko-Strom?

Die elektrische Energie stammt aus dem öffentlichen Sektor und besteht zu 32% aus Ökostrom.

Durch welche Maßnahmen wird permanent versucht Energie zu sparen?

Durch LED-Beleuchtung, Zeitschaltuhren und eine permanente Überwachung des Energieverbrauchs wird versucht Energie zu sparen.

Durch welche Maßnahmen wird permanent versucht Wasser zu sparen?

Es werden keine Maßnahmen zum Sparen von Wasser ergriffen.

Wie wird das Abwasser der Unterkunft entsorgt?

Das Abwasser fließt in die öffentliche Kanalisation.

Durch welche Maßnahmen wird versucht Abfälle zu reduzieren?

Durch Marktbesuche, wenig Verpackungen und die Sensibilisierung der Gäste werden Abfälle reduziert.

Durch welche Maßnahmen wird permanent versucht Licht- und Lärmemissionen zu reduzieren?

Hohe Mauern sorgen für eine Abschottung von der ländlichen Umgebung, das reduziert Lichtemissionen. Ab den Wochenenden finden oft Hochzeiten statt, Lärmschutz erfolgt dann nicht.

Welche ökologischen Transportmöglichkeiten werden im Umkreis der Unterkunft angeboten?

Fahrräder

Ist eine umweltschonende Anreise mit dem Zug, öffentlichen Verkehrsmitteln und danach mit dem Fahrrad oder zu Fuß möglich?

Eine umweltschonende Anreise ist mit dem Zug der Linie C6 ab Valencia möglich. Allerdings muss man danach 1,8 Kilometer bis zum Hotel laufen.

Ausstattung

  • kostenloses WLAN
  • Pool
  • Terrasse
  • Bücher-/Zeitungenabgebote
  • Wellness

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Steven Hille
Steven Hille

Steven ist der Autor des nachhaltigen Reiseblogs Funkloch. Irgendwann dachte er sich, dass er nur noch Projekte realisieren sollte, die einen guten Nutzen haben. Aus dieser Idee heraus sammelte er Spenden für ein Tigerbaby, unterstützte ein nationales Bienenprojekt, baute einen Brunnen in Uganda und gründete mit Freunden die NGO WeWater, die sich für sauberes Trinkwasser einsetzt.

Zuletzt aktualisiert: 26. November 2018