Gesundes und richtig schnelles Fast Food?

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4 Sep

Gesundes und richtig schnelles Fast Food?

4. September 2015

Burger für 99 Cent, 5-Minuten-Terrinen und fertiges Essen aus Konserven oder Plastikbehältern – irgendwann konnte ich es nicht mehr sehen. Es machte mich nicht mehr glücklich und schon gar nicht satt.
Ich begann mich vor acht Jahren mit meiner Ernährung auseinander zusetzen, las Fitness- und Ernährungsbücher und entdeckte dabei meine Leidenschaft für das Kochen. Gebacken und gekocht habe ich schon immer gerne. Aber seit dieser Zeit probierte ich immer wieder Neues aus: Kekse aus Quark, Shakes aus puren Früchten und diverse Gemüsegerichte prägten meine Kochleidenschaft.
Irgendwann gab ich dann auch meinen Vorratsschrank auf und verbrauchte alles. Ich wollte nicht mehr auf Fertigprodukte setzen. Bis heute befinden sich in diesem Schrank nur noch Mehl, Salz, einige weitere Gewürze, Nudeln und diverse eingeweckte Früchte von einer lieben Tante aus Brandenburg. Nie wieder Fertigprodukte, hatte ich mir geschworen. Und dann? Ja, dann fragte mich ein Freund, ob ich nicht die Produkte von Wünsch Dir Mahl testen mag.
Wünsch Dir Mahl hat seinen Unternehmenssitz in Müncheberg bei Berlin und produziert seit 2009 Biosuppen, die im Glas zu kaufen sind. André und Moritz, die vorher in ostafrikanischer Entwicklungshilfe und französischem Gartenbau tätig waren, kamen mit der Gründung von Wünsch Dir Mahl ihrem langjährigen Traum nach und produzierten ein eigenes Bioprodukt für den deutschen Markt. Ich kann diesen Wunsch absolut nachvollziehen und freue mich für die beiden, dass sie ihren Traum realisiert haben. Mit einem Blick auf meine Bucketlist verstehst du sicher, dass ich ähnliches umsetzen möchte.
Inzwischen gibt es acht verschiedene Suppen in den Geschmacksrichtungen:
– Karawane – marokkanische Mischung
– Chili con Soja
– Afrikanischer Erdnusstopf
– Rote Linsensuppe
– Kichererbsensuppe
– Karottencremesuppe
– Erbsensuppe
– Karibische Kartoffelsuppe
Außerdem ist vor wenigen Tagen eine limitierte Version „Kürbissuppe“ erschienen.
Ich erhielt zum Testen den Afrikanischen Erdnusstopf, Chili con Soja, Rote Linsensuppe und die Karottencremesuppe.
Wuensch-Dir-Mahl - 1
Insgesamt muss ich sagen, dass ich positiv überrascht und durchweg begeistert war. Besonders das Gericht Chili con Soja hatte es mir angetan und war von der fleischigen Version geschmacklich nur schwer zu unterscheiden. Ich mag die Kombination aus Klassik und Exotik und die Gewürzvarianten der Suppen, finde aber auch, dass sie etwas zu nüchtern sind. Aber nachwürzen kann ja jeder selbst – wäre eine Suppe versalzen, so wäre das natürlich wesentlich schlimmer.
Es dauerte eine ganze Weile, bis ich alle vier Suppen aufgebraucht hatte. Das liegt zum einen daran, dass ich nicht sehr oft zu Hause bin und es zum anderen einfach nicht gewohnt bin aus dem Glas zu kochen. Doch besonders nach langen Tagen oder wenn ich einfach keine Lust hatte zu kochen, genoss ich die Suppen von Wünsch Dir Mahl sehr gerne. In wenigen Minuten ist die kalte Suppe aus dem Glas, über den Kochtopf und Teller in meinen hungrigen Magen gewandert. Und weil es so schnell ging, habe ich vor dem Verzehr der Karottencremesuppe doch glatt mal die Zeit gestoppt. 2:43 Minuten vom Öffnen des Vorratsschranks bis zum ersten Löffelhieb. Damit kann wohl kaum ein anderes Gericht mithalten.
Und genau darin sehe ich auch den Vorteil der Wünsch Dir Mahl-Suppen. Sie sind schnell zubereitet und aufgrund der regionalen Produktion und der biologischen Zutaten ein super Fast Food. Abzüge gibt es lediglich für den Preis. Mit 5,29 Euro (Erbsensuppe, 650 g in der BIO COMPANY) gehören die Suppen auf jeden Fall zum Premiumsegment.
 
Zum Testen habe ich die Suppen von Wünsch Dir Mahl kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Meine eigene Meinung blieb davon unbeeinflusst.
 

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Steven Hille
Steven Hille

Steven ist der Autor des nachhaltigen Reiseblogs Funkloch. Irgendwann dachte er sich, dass er nur noch Projekte realisieren sollte, die einen guten Nutzen haben. Aus dieser Idee heraus sammelte er Spenden für ein Tigerbaby, unterstützte ein nationales Bienenprojekt, baute einen Brunnen in Uganda und gründete mit Freunden die NGO WeWater, die sich für sauberes Trinkwasser einsetzt.