Fairphone 3 – Unsere Review zum nachhaltigeren Smartphone

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Fairphone 3 Review
2 Feb

Fairphone 3 – Unsere Review zum nachhaltigeren Smartphone

2. Februar 2020

Fairphone 3 Review zum nachhaltigen Smartphone

Wir halten unsere Smartphones jeden Tag stundenlang in den Händen, scrollen knapp 200 Meter täglich durch irgendwelche Apps und hinterfragen recht wenig, wie dieses Gerät denn überhaupt zu uns kam. Und das, obwohl unsere Mobiltelefone ein ziemlich Dirty Business sind.

Deshalb ist es auch so schwierig, diesen Artikel zu beginnen und darin etwas zu bewerten, was eigentlich alternativlos sein sollte: Das Fairphone 3 wurde am 27. August 2019 vorgestellt und ist seit September 2019 auf dem Markt. Auch in seiner neuen Generation macht es so ungefähr alles richtig, was herkömmliche Smartphones falsch machen – denn die Materialien sind sowohl ökologisch, als auch ethisch nachhaltig.

Aber in unserer freien Marktwirtschaft und bei unserem Level an Spätkapitalismus-Verwöhntheit müssen nachhaltige Produkte leider genauso bewertet und verglichen werden, wie ihre ausbeuterischen Pendants mit Milliardenbudgets. Das Fairphone 3 tritt also beim Test um Design und Usability gegen Apples iPhone, Samsung, Huawei und Co an. Und das ist ein unfairer Vergleich …

Ich habe das nachhaltige Smartphone Fairphone 3 getestet – um zu schauen, ob es mit anderen Smartphones mithalten und ich es weiterempfehlen kann.

Fairphone 3 Vorderseite und RückseiteDarum verdient das Fairphone 3 seinen Namen – die Nachhaltigkeitsmaxime von Fairphone

Die Werte und ethischen Grundsätze von Fairphone sind noch immer die größten Alleinstellungsmerkmale des Unternehmens. Ihre Maxime sind grob in vier Bereiche aufgeteilt: Nachhaltigere Produkte, Recycling und Kreislaufwirtschaft, Fairere Materialien und Arbeitnehmer an erster Stelle.
Der erste Punkt bezieht sich buchstäblich auf die Nachhaltigkeit und Lebensdauer des Telefons, denn Fairphone hat das erste modulare Smartphone entworfen – sechs der Teile sind austauschbar, darunter natürlich auch Display und Akku. Es ist wirklich ewig her, dass ich ein Smartphone in der Hand hatte, bei dem ich den Akku wechseln konnte. Falls dieser kaputt geht, brauche ich nur einen neuen Akku, kein komplett neues Smartphone.

Während andere Anbieter also darauf hinarbeiten, dass die Kunden und Kundinnen das Telefon bei Beschädigung schneller ersetzen müssen, um daran mehr Geld zu verdienen, entscheidet sich Fairphone auch in der dritten Generation bewusst dafür, in die andere Richtung zu gehen.

Übrigens sind die Module auch alle einzeln bestellbar. Wer also noch ein voll funktionstüchtiges Fairphone 2 zuhause hat, aber bessere Fotos machen will, kann sich auch ein neues Kameramodul bestellen, und sein bisheriges Telefon somit upgraden. Finden wir genial!

Recycling ist für die Fairphone-Hersteller so wichtig, dass sie sich sogar immer weiter in Richtung Kreislaufwirtschaft orientieren. Elektroschrott ist ein riesiges Problem unserer schnelllebigen Gesellschaft und wer sein altes Telefon zu Fairphone schickt, bekommt das Fairphone 3 sogar vergünstigt. Das bietet Apple zwar inzwischen auch an, Vorreiter war hier jedoch Fairphone.

Faire Materialien und faire Arbeitsbedingungen kommen in der Industrie häufig viel zu kurz. In der Kurzversion heißt das: Keine Kinder schuften im Kongo in unsicheren Minen für die Metalle, die das Smartphone benötigt, um zu funktionieren. Aber natürlich steckt da noch mehr dahinter: Das verbaute Gold ist Fair Trade zertifiziert, traurigerweise eine absolute Neuheit in der Smartphonebranche. Das Fairphone 2 wurde vor einigen Jahren als erstes Smartphone überhaupt mit dem blauen Engel ausgezeichnet. Auch in China, wo ein Großteil des Telefons produziert wird, achtet das Unternehmen natürlich auf faire Arbeitsbedingungen und –bezahlungen und arbeitet dafür unter anderem mit NGOs zusammen.

Und einer meiner persönlichen Favourites der Politik des Fairphones: In dem Funkloch-Artikel Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag haben wir erwähnt, dass die wirklich nachhaltigsten Produkte sich durch kompromisslose Transparenz auszeichnen: Auf der Website des Fairphones kann man auf einer Weltkarte die gesamte Supply-chain des Geräts nachvollziehen.

Technische Daten – Display, Kamera, Preis und Co

Bleibt also die Frage, wie das Fairphone 3 sich im Test schlägt. Als Technikunbegeisterte sind mir Prozessor, Zoll und ähnliches recht egal, solange es gut in der Hand liegt, in der Handhabe einfach ist, schnell reagiert und gute Fotos macht – easy to please.
Mit Sicherheit geht es vielen Kunden und Kundinnen da wie mir, aber für die Technikfans gibt’s hier aber nochmal eine Übersicht mit den Eckdaten des Geräts.

Fairphone 3 Preis: Ca. 450 Euro, inklusive aller Steuern. Das Ladekabel gibt’s für ca. 20 Euro extra.
Fairphone 3 Gewicht: Das Fairphone 3 wiegt knapp 190 Gramm
Fairphone 3 Größe: Das Display ist 14,35 cm, also 5,65 Zoll groß
Fairphone 3 Display: Die Auflösung dessen beträgt 1080 x 2160 Pixel, 427 ppi
Fairphone 3 Betriebssystem: Das Gerät kommt mit Android 9.0 – und ohne die ganzen Bullshit-Apps, die sich auf anderen Telefonen teuer einkaufen und die man nur schwer wieder los wird

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Fairphone 3 technische Daten:
64 GB sind der interne Speicher, der aber mit einer micro-SD easy erweitert werden kann
– 4 GB RAM
– Die Hauptkamera hat 12 Megapixel, die Front-Cam 8 Megapixel
– Es gibt die Möglichkeit auf Dual-Sim
– Eine Fairphone-Hülle gibt’s praktischerweise in Form eines Bumpers dazu – und der sitzt echt fest und schützt gut

Fairphone 3 und Einzelteile

Der Test und meine Review zum nachhaltigen Smartphone

Als ich es aus dem Karton nehme, fällt mir direkt auf, dass es groß und breit ist. Mit meinem Samsung Galaxy S9 bin ich aber auch mit einem sehr schmalen Gerät verwöhnt. Die Rückseite des Fairphone 3 sieht mit dem halbdurchsichtigen Plastik (auch wenn es nicht sehr hochwertig ist) cool aus.
Durch das Plastik kann man den Fairphone-Slogan “Change is in your hands” und die (austauschbaren) Einzelteile erkennen.

Der Schraubendreher dafür wird praktischerweise mitgeliefert, ein Ladekabel dagegen gibt es leider nicht. Irgendwie hätte ich mich sehr über ein vollständiges nachhaltiges Produkt gefreut, da eben dies das Aushängeschild des Fairphones ist. Andererseits haben sicherlich fast alle von uns entsprechende Ladekabel Zuhause. Da ist es nachhaltiger kein zusätzliches Ladekabel mitzusenden.

Das Fairphone 3 reagiert nicht so schnell wie mein eigenes Smartphone, aber es ist auf keinen Fall langsam. Dadurch, dass es mit Android läuft, ist alles ziemlich ähnlich zu dem, was ich gewohnt bin: Das Interface ist simpel, übersichtlich, und wie jedes andere Android-Gerät zu bedienen – fast noch einfacher, da das Fairphone nicht versucht, mich zu der Nutzung von Bixby und Co zu überreden.

Die Fotos sind sehr viel besser, als bei den Vorgängern Fairphone 1 und Fairphone 2. Ja, es gibt ein wenig mehr Grain als bei meinem Samsung. Und ja, auch mit den teuren Leicas, die seit einiger Zeit in Huawei-Geräten verbaut werden, kann das Fairphone nicht mithalten. Dennoch bin ich von der Hauptkamera sehr positiv überrascht. Auch, weil es einen Pro-Modus gibt, an dem man Einstellungen wie manueller Weißabgleich und so weiter selbst vornehmen kann.

Das größte Problem der Fairphone-Kamera entsteht bei Dunkelheit. In einem schlecht beleuchteten Setting wie abends auf der Straße oder in einer Kneipe, performt die Kamera leider nicht mehr so gut. Verglichen mit den Kameras des Huawei P30 meines Freundes und meiner eigenen Galaxy S9-Kamera liefert die Fairphone-Cam mit Abstand die dunkelsten Bilder. Außerdem haben diese Fotos den meisten Grain. Leider gilt das insbesondere für die Selfie-Cam, die im Dunkeln sehr pixelig wird und die Farben auch nicht mehr gut darstellt. Im Tageslicht sieht das jedoch besser aus.


Auch den Akku finde ich überraschend gut – je nach Nutzung hält er auch länger als einen Tag. Aber mein direkter Vergleich zum Fairphone 3 ist a nach wie vor mein Galaxy S9 – und das zieht unglaublich viel Strom. Hier gewinnt das nachhaltige Smartphone also auf ganzer Linie.

Fairphone 3 – ja oder nein? Minas Fazit

Ja, das Fairphone ist ein wenig klobig, dick und breit. Die größten Mankos für mich, wie sicherlich auch für andere, sind leider die Haptik und die Kamera. Ich fotografiere gern und viel mit dem Smartphone und gehe auch gelegentlich zu Interviewterminen ohne dicke Spiegelreflexkamera, denn meine Smartphone-Cam tut’s manchmal einfach auch.

Ich ärgere mich über mich selbst, dass mein Fazit deshalb wohl ist, dass ich mir das Fairphone 3 nicht kaufen würde. Der Fairphone Preis liegt derzeit bei 450 Euro und es ist technisch nicht so gut wie seine Konkurrenten. Und das ärgert mich. Ich habe in meinem Leben einige Veränderungen vorgenommen, um nachhaltiger zu leben: Von Einkaufstüten, Kaffeebechern und Stromanbieter abgesehen, treffe ich jeden Tag im Alltag bewusst Entscheidungen, die vielen Leuten, und auch mir, schwerer fallen: Ich lebe vegetarisch und wähle häufig auch die vegane Alternative. Ich kaufe gar kein Fast Fashion mehr, nur noch Second Hand und faire Labels. Denn ich möchte nicht, dass Arbeiter und Arbeiterinnen in anderen Teilen der Welt für meinen Wohlstand ausgebeutet werden.

Deshalb frage ich mich, wieso ich bei meinem Smartphone scheinbar erstmal nicht bereit bin, Abstriche zu machen. Und auch hier geht es offensichtlich vielen anderen Konsumenten und Konsumentinnen wie mir, denn sonst wäre das Fairphone mittlerweile populärer. Ich besitze eine gute Kamera. Dass ich oft auf die Smartphone-Cam zurückgreife, ist natürlich ein Convenience-Faktor. Aber wie so oft in der Diskussion um ein nachhaltigeres Leben, müsste es vielleicht auch beim Smartphone einfach mal ein wenig wehtun. Und es wäre nicht einmal ein großer Schmerz: Das Fairphone 3 ist wirklich nicht schlecht. Es ist ein absolut solides Telefon. Ich hoffe sehr, dass sich die Kameramodule des Fairphones weiterentwickelt haben, bis mein Samsung kaputt geht – denn dann werde ich mir das nachhaltige Smartphone definitiv noch einmal anschauen.

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Fairphone 3 – ja oder nein? Stevens Fazit

Steven und ich haben uns gemeinsam über diese Fairphone 3 Review besprochen. Er schlug schließlich vor, dass er diesem Text auch noch sein persönliches Fazit hinzufügt. Denn wir beide standen vor dem gleichen Problem: Wir engagieren uns für mehr Nachhaltigkeit, tuen ziemlich viel dafür und würden dennoch kein Fairphone nutzen. Hier ist sein Fazit:

Als ich das Fairphone geschickt bekam, es erstmals auspackte, mir anschaute und fast zwei Stunden ausgiebig testete, war ich froh, dass Mina sich für diese Review bereit erklärt hatte.

Denn es zerreißt mir das Herz, dass ich das Fairphone 3 nicht vollständig empfehlen kann. Nachhaltige Produkte werden immer mit den Marktführern ihrer Branche verglichen. Daher haben sie es an vielen Stellen schwer. Letztendlich will der Verbraucher nicht verzichten und das muss er oder sie m. E. beim Fairphone. Und das ist schade.

Um das nochmal hervorzuheben: Was Fairphone in Sachen nachhaltig leistet, ist absolut beeindruckend. Mina hat das Engagement des niederländischen Unternehmens bereits beschrieben. Das ist Verantwortung pur, ein Vorbild für die ganze Branche. Ich hoffe, dass sich dieser Einsatz für Mensch und Umwelt bezahlt macht und sich auf die ganze Technikbranche überträgt.

Leider benutze ich mein Smartphone sehr viel beruflich. Ich mache mit meinem Smartphone Fotos und Videos, bearbeite sie auf dem Handy und teile sie via AirDrop mit meinem MacBook Pro. Alle meine Geräte sind von Apple und harmonisieren wunderbar untereinander in ihrem eigenen Ökosystem. Natürlich, Kalender, Mail, Erinnerungen und Notizen könnte ich auch via Android und Google zwischen Smartphone und Notebook synchronisieren. Es wäre eine Umgewöhnung, aber nicht unmöglich.

Dennoch schätze ich es sehr per AirDrop Dateien vom Smartphone auf meinen Computer zu senden. Dokumente mit einem Klick zu scannen, Apple Pay zu nutzen oder im Apple Wallet meine wichtigsten Reisedokumente aufzubewahren.

Außerdem liebe ich das Zusammenspiel von Apple Watch und Airpods. Viele Erinnerungen, Notizen, Mails und Nachrichten erstellen ich per Sprachnavigation mit Siri. Betriebssystem und Hardware sind bei Apple stets aufeinander abgestimmt. Daher habe ich seit meinem Umstieg 2010 kaum technische Probleme.
Dennoch nerven mich auch viele Dinge bei Apple. Vor allem die übertriebene Preispolitik. Oder das Rumgeschleime von Tim Cook bei Donald Trump. Ich denke das wertvollste Unternehmen der Welt wäre mehr als jedes andere in der Lage dem Präsidenten der USA die Stirn zu bieten. Das wird aber nicht gemacht, weil man von Importzöllen und Co wirtschaftlich abhängig ist. Anfang 2019 habe ich mich intensiv mit Konkurrenzprodukten zu MacBook und iPhone auseinander gesetzt. In diesem Zuge habe ich mir auch das Fairphone 2 angesehen. Und ich musste feststellen, dass ich zunächst dem Apple Universum treu bleibe – auch wenn dem Fairphone jeglichen Respekt verdient.

Wer konsequenter ist als wir – hier gibt’s das Fairphone 3 zu kaufen. Vielen Dank an Vireo für die Möglichkeit, das Gerät auszuprobieren. Wir haben es nach dem Test wieder an Vireo zurück gesendet.
Mehr Infos und Kaufoptionen gibt’s natürlich auch direkt bei Fairphone.

Kommentare
  • Avatar
    Jonas
    25. März 2020, 7:49

    Super tolle Review!
    Ich sehe es ganz ähnlich wie Ihr.
    – Ist man „gefangen“ in der Apple-Bubble, weil man bereits alle Geräte vom Computer bis zur Apple-Watch hat, dann wird es schon ein spürbarer Komfortverlust sein, plötzlich ein Android Gerät zu verwenden (unabhängig von der Qualität des Produkts).
    – Wenn einem die Kamera sehr wichtig ist, sei es zum Arbeiten oder für den privaten Gebrauch, dann ist zumindest die aktuell verbaute Kamera wohl leider etwas zu schwach.
    Sind einem diese Dinge jedoch nicht so wichtig, so ist das Fairphone 3 super toll. Ich benutze es nun seit vier Monaten und habe absolut keine Problem damit. Es läuft es flüssig und zuverlässig und tut was ich will. Die Akkulaufzeit ist Klasse – oft reicht eine Ladung für 3 Tage.
    Ich sehe das Fairphone 3 als grundsolides Mittelklassehandy mit Extraklasse was Nachhaltigkeit, faire Arbeitsbedingungen und soziale Verantwortung betrifft.

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    Luca
    2. Juli 2020, 16:22

    Hallo und vielen Dank für das sehr tolle Review. Ich bin begeistert auch mal die Perspektive eines „normalen“ Benutzers zu lesen und nicht nur verschiedene Benchmarks. Die haben meiner Meinung nach nur wenig mit normalen Nutzerverhalten zu tun.
    Ich persönlich werde mir bald ein Fairphone 3 kaufen. Ich habe seit einiger Zeit keine Apple Produkte mehr im täglichen Gebrauch. Die Initiative von Fairphone ist so unterstützenswert und einzigartig (Vielleicht noch mit Shiftphone zusammen) das ich bereit bin Kompromisse einzugehen.
    Ich persönlich fotografiere eher laienhaft und mir für private Zwecke. Das wichtigste Argument für mich ist die Lebenszeit. Ich bin bisher immer sehr lange mit meinen Geräten ausgekommen. Die wichtigsten Funktionen für mich sind Googlen, spotify, Nachrichten Apps und Wahtsapp.
    Zusammengefasst: Ich bin begeistert von dem Idee und eurem Test, der sehr erblich und authentisch ist. Gerade weil ihr es nur eingeschränkt empfehlen könnt finde ich es besonders glaubwürdig.

  • Avatar
    Gerd Hofmann
    22. Juli 2020, 20:09

    Hallo,
    warum lese ich in keiner Zeile, dass man das Fairphone 3 nicht nur mit dem widerlichen Schnüffelsystem Android, sondern auch mit dem alternativen /e/ bekommen kann?

    • Steven
      Steven
      22. Juli 2020, 23:09

      Hallo Gerd,
      vermutlich, weil der Text im Februar veröffentlicht wurde, Fairphone aber erst im April 2020 ankündige, als Alternative zu Android das Open-Source-basierte Betriebssystem /e/ für Fairphone 2 und 3 anzubieten. 😉 Wir recherchieren gut, aber in die Zukunft können wir leider nicht schauen. Steven

  • Avatar
    Andree
    16. September 2020, 8:57

    Vielen Dank für deinen / euren Test. Ich kann es sehr gut nachvollziehen das man auf gewisse Vorzüge die man erst einmal kennengelernt hat nicht mehr verzichten möchte. Es ist sehr schwer aus seiner Blase herauszubekommen. Ich bemerke dass auch jeden Tag…Coffee to Go vermeiden (zumindest die in den Einwegbechern), Einkaufsbeutel mitnehmen von zu Hause und und und.
    Im technischen Bereich ist das nochmal etwas schwieriger da wir eben damit arbeiten müssen. Da ist man einfach weniger Kompromissbereit.
    Fairphone hat inzwischen das neue Kameramodul herausgebracht welches man in gewohnt einfacher Weise austauschen kann. Die Kosten halten sich dafür in Grenzen. Wer möchte und noch kein Fairphone sein Eigen nennt, kann natürlich auch direkt zum Fairphone 3+ greifen welches die neuen Kameramodule schon eingebaut hat. Ich in jedem Fall mag mein Fairphone

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Mina
Mina Schmidt

Hey, ich bin Mina! Geboren in Berlin, bin ich schon immer gern unterwegs. Mich reizen Städte, Architektur und das urbane Leben, ich liebe Pflanzen, Natur und Kunst aber genauso. Ich bin durchs südliche Afrika getrampt und um für Frieden in Syrien zu protestieren quer durch Serbien gewandert. Ich durfte Machu Picchu sehen, im Antiatlas Rad fahren und in Tansania Interviews auf Swahili führen. Ich gehe stets der Fragestellung nach: Wie kann ich nicht nur ökologisch sondern auch ethisch nachhaltig reisen?